Firmengeschichte
Eine kurze Zusammenfassung der Meilensteine vom "Fäud"
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1905 hat der Urgrossvater des heutigen Eigentümers, Wolfgang Wildisen, zusammen mit seiner Frau, Karolina Wildisen-Hunkeler, den Grundstein des Betriebes Fäud gelegt. Sie haben das Wohnhaus, von welchem heute immer noch ein Teil besteht, zusammen mit einer Scheune erbaut. Ihr Einkommen bezogen sie damals hauptsächlich aus der Milchwirtschaft. Anfänglich hatten sie ihre Landwirtschaftsflächen noch auf Ermenseerboden. Zusammen hatten sie sieben Kinder.
Ein Sohn, Leo Wildisen, hat 1930 diesen Hof übernommen und zusammen mit seiner Frau, Anna Wildisen-Troxler, den Betrieb weitergeführt. Sie lebten ebenfalls vor allem von der Milchwirtschaft und mussten sich mit sehr wenig zufriedengeben, fiel doch der zweite Weltkrieg in diese Zeit. Dieser Verbindung sind neun Kinder entsprungen. 1948 wurde die neue Scheune gebaut, welche heute immer noch steht.
1970 hat in dritter Generation Jakob Wildisen zusammen mit seiner Frau, Berta Wildisen-Tschopp, den Hof Fäud übernommen. Sie hatten neue Ideen, wie so ein Betrieb auch bewirtschaftet werden kann und begannen 1969 mit dem Anbau von Tabak und 1972 mit Obstbau. Ebenfalls 1972 wurde die Viehwirtschaft aufgegeben; 1979 folgte mit dem Neubau der Tabakscheune ein weiterer Meilenstein. 1985 wurde der Betrieb mit der Pflanzung des Rebberges der Rebbaugesellschaft Hitzkirch - wo Jakob Wildisen bis 1999 als Rebmeister tätig war - weiter diversifiziert. Seit 1990 konnte er sein Angebot als Pflanzenschutzmittel-Grossist ergänzen. In Hinsicht auf die erneute Hofübergabe wurde dann 1995 ein Doppel-EFH gebaut.
1999 übernimmt Sohn Jacky Wildisen den Betrieb mit Manuela Wildisen-Köpfli (damalige Ehefrau). Zusammen stellten sie in den Jahren 1994/95 und 2005 von Halbstamm- auf Niederstamm-Kirschenkulturen um. Umbau der Tabakscheune in ein CA/ULO-Obstlager im Jahre 2002.
Von 2009 bis 2013 übernimmt Jacky die Bewirtschaftung vom Rebberg der Weinbaugenossenschaft Saffergarten, Altwis: 2.5 ha.
2010 findet der Aufbau der Brennerei vom Williamsclub GmbH Hitzkirch auf dem Betrieb statt.
2007 bis 2012 übernimmt die Familie die Bewirtschaftung der Pachtanlagen von Jung/Erne/Kottmann, Ermensee: 6.5 ha, 0.7 ha (Heidelbeeren 1 ha, Tafelbirnen 1 ha, Tafeläpfel 5.2 ha).
2013 folgte die Neupflanzung der Parzelle Bleichmann: 2 ha (Tafelkirschen 0.5 ha, Williams 0.34 ha, Gala 0.5 ha, Golden 0.5 ha). 2013 stellte sich Jacky einer neuen Herausforderung und begann bei der Firma Stähler als Berater im Aussendienst zu arbeiten. 2016 wurde eine Totaleinnetzung aller Obstanlagen montiert, um das Obst ganzheitlich zu schützen.
Renata Thürig, die jetzige Partnerin von Jacky hilft tatkräftig auf dem Hof mit, ob draussen oder im Büro - auf sie ist immer Verlass.
2024 hat sich nochmals eine grosse Veränderung auf dem Hof ergeben. Die Obstkulturen von Familie Bernadette und Adi Seeholzer von Kleinwangen konnten dazu gepachtet werden. Die Gesamtfläche des Betriebes umfasst 2024: 1435 a. Obstkulturen sind es Total 990 a, davon: 228 a Kirschen, 467 a Aepfel, 50 a Zwetschgen und 245 a Birnen.
Anina Wildisen und Pascal Rohrer haben ihre Zweitausbildungen respektive Weiterbildung erfolgreich abgeschlossen. Anina im Jahr 2023 als Bäuerin mit Fachausweis und Pascal im Jahr 2022 als Obstfachmann EFZ. Pascal arbeitet auf dem Hof, absolvierte die BLS 1 (Betriebsleiterschule) und 2025 die Meisterprüfung Obstfachmann. Er arbeitet Teilzeit bei der Firma Stähler Suisse SA. Anina arbeitet zurzeit beim Schweizer Obstverband
Sie werden in Zukunft den Hof übernehmen. Wir hoffen auf eine tolle, innovative Zukunft und geben als ganze Familie alles für unser Obst!
Nebst all diesen Ereignissen durften wir im "Fäud" drei erfolgreiche Chriesifäschte durchführen: Dies in den Jahren 2007, 2010 und 2019.
